Ein ganz besonderes Licht

Der Zusammenhang zwischen Weihnachtszeit und Lichterzeit erscheint auf den ersten Blick etwas völlig Natürliches zu sein.

Spät wird es hell. Früh wird es dunkel. Die Sonne ­nähert sich ihrer Winterwende. Laternen verlängern den Tag. Schwibbögen erleuchten viele Stuben, Weihnachtsdekorationen blinken in den Schaufenstern. Weihnachtssterne und Kerzen tauchen den Weihnachtsmarkt in ein warmes Licht. Und so manch ein Erwachsener erinnert sich summend an ein besonderes Lied: "Sind die Lichter angezündet." Es ist ein besinnliches Lied, ein romantisches. Es ist ein kraftvolles Lied. Wie das Friedenslicht, das dieser Tage viele Dresdner Familien aus der Frauenkirche zu sich nach Hause holen, sendet auch das Lied seine eindringliche Bitte in die Herzen der Menschen. Unsere Kinder haben dieses Lied und seine Botschaft in diesem Jahr kennengelernt und gelebt. Es wurde ein fester Bestandteil unseres montäglichen Adventssingens, wenn sich die 170 Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern trafen, um gemeinsam das Licht der Weihnacht zu entfachen und gemeinsam zu singen, Liedtexte zu gestalten und gelernte Gedichte verheißungsvoll vorzutragen. Aber nicht nur derart. Das Licht der Weihnacht entfesselte seine besondere Energie in uns und allen unseren Kita-Kindern bei allen unseren Projekten innerhalb der Kreativitätsförderung und darüber hinaus: beim Zusammenstellen und Packen der Päckchen für arme und mittellose Kinder unseres polnischen Nachtbarlandes, beim Backen von magischen Plätzchen in unserer Kita und teilweise in der Bäckerei Möbius, beim Bestücken und Erspielen von weihnachtlichen Geruchsmemories, beim Erforschen der Polarlichter, beim Entwickeln und Gestalten von Polarlichttänzen, beim Bemalen von Keramik, Dekorieren von Lebkuchenherzen und Gestalten von Tischlichtern als Weihnachtsgeschenke für die Eltern, beim Bau unseres zwei Meter hohen echten Kita-Schrottwichtel-Weihnachtsbaumes, beim Meistern des wintersportlichen Kraft- und Bewegungsparcours, beim geometrischen Schmücken virtueller Weihnachtsbäume, beim Erlernen der weihnachtlichen Falt-Klatsch-Technik, dem Erkennen von Wetterphänomenen und englischer Kleiderordnung, beim Erspinnen einer Weihnachtsbäckerei-Klanggeschichte, bei der Beschäftigung mit verschiedenen Weihnachtsbräuchen und Nachspielen und Gestalten von Märchen ... Die vielen, so viel Licht spendenden Aktivitäten der Kinder und Mitarbeiter wurden begleitet durch ganz besondere Höhepunkte, wie den heimlichen Besuch des Nikolaus, den gleichzeitigen Besuch von Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht bei den Gruppenweihnachtsfeiern, wie dem wunderschönen Weihnachtsmarkt mit Laterna Magica, Elterncafé, Kinderschminken, Märchenstunde, Goldtalersingen und Weihnachtswerkeleien und auch wie den Exkursionen zu Eismärchen "Die Schneekönigin" und Puppenspiel "Weihnachtsgans Auguste". "Sind die Lichter angezündet" ein Lied, das voller Leben und Schöpferkraft über uns wacht und nicht den Blick über den eigenen Gartenzaun hinaus vergisst. In diesem Sinne: "... überall soll Frieden sein!"

(Helge Hartwig)

 

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