Euglena ...

... mit den schönen Augen. Zwei Augentierchen streiten sich, wer von ihnen wohl das ältere sei. "Ich bin älter", sagt das eine, "denn du bist nur dadurch entstanden, dass ich mich geteilt und dabei kopiert habe." "Das kann gar nicht sein - ich bin älter", entgegnet das andere, "denn ich bin ja ein Teil der Originalzelle gewesen und habe damit schon vor der Teilung existiert."

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Welches Augentierchen hat recht? Beide haben schon vor der Fortpflanzung der Zelle gelebt und auch diese Zelle hat schon in ihrer Vorgängerzelle existiert. Die Konsequenz aus diesem Paradoxon sei, so Dr. Farra, dass alle Augentierchen so alt sind, wie das allererste von ihnen und damit viel älter als beispielsweise die Dinosaurier und alle anderen Tiere. Mit Begeisterung führt der promovierte Biologe und Arabischlehrer der BIP Kreativitätsgrundschule Dresden, den Kindern im Experiment vor, wie diese Einzeller immer dem Licht zustreben. Die im Wasser lebenden Augentierchen, deren wissenschaftlicher Name "Euglena" ist, besitzen nämlich einen Augenfleck. Er beschattet einen Photorezeptor und ermöglicht dem Einzeller, sich in Abhängigkeit zur Lichtrichtung zu bewegen. Eine selbstgebaute Papphülle dient Dr. Farra dazu, das Wasserglas mit den Augentierchen zu verdunkeln. Mit einer Klinge hat er die Buchstaben BIP aus der Pappe ausgeschnitten, so dass nur dort Licht einfallen kann. Später werden die grünen Tiere sich an genau diese Stelle bewegt haben. Vorher experimentieren die Kinder mit der Dunkelkamera und bestaunen die handgetriebene Zentrifuge. Dr. Farra und Herr Ghenai liefern sich, von den Schülern angefeuert, ein Zentrifugenschnellkurbelduell. Wie es ausgeht, verrät der Filmausschnitt, der in wenigen Tagen an dieser Stelle veröffentlicht wird.

 

  • 06

 

Geheimnisvolle Schwingungen lassen uns an der Station der Herren Lonscher und Albrecht den Zauber der Glasmusik entdecken. Hier ist zu erfahren, dass sich im menschlichen Ohr eine Schnecke und ein Labyrinth befinden, die uns dabei helfen, das Gleichgewicht zu halten. Die Kinder testen deren Funktion sogleich praktisch und balancieren über ein am Boden liegendes Seil. Neben Klangmemory und Geräusche-Lotto erlernen die Schüler die wichtigsten Kommandos der Gebärdensprache und erzeugen mit Gabel und Faden ein Glockenläuten.

 

  • 02

 

In der Aula ist diese Woche das Herausstrecken der Zunge ausdrücklich erlaubt! Bei Frau Geßler-Eich und Frau Schubert geht es darum, das Riechen und Schmecken zu erkunden. Braune Glasflaschen werden herumgereicht. Sie enthalten verschiedene Gerüche. Die Schüler zeichnen eine Karte der Zunge, die zeigt, an welcher Stelle am stärksten sauer, süß, bitter oder salzig geschmeckt wird. Ob das Sehen unseren Geschmackssinn täuscht? Die selbe Zitronenlimonade wurde mit Lebensmittelfarben grün, rot, blau, gelb und schwarz gefärbt. Mit verbundenen Augen schmeckt sie immer gleich. Sieht man die Farben, wird unser Geschmackssinn in die Irre geführt. Für die älteren Schüler werden noch einige anspruchsvollere Versuche bereitgehalten. Sie erlernen, wie man Traubenzucker in Lebensmitteln nachweist, führen den Lackmustest zur Ermittlung der sauren oder basischen Eigenschaft von Flüssigkeiten durch und weisen Stärke in Lebensmitteln mittels Jodlösung nach.

 

  • 16

 

Frau Gehm und Herr Grau widmen sich in der Turnhalle dem Fühlen und Tasten. Dazu ist es sinnvoll, zunächst den Aufbau der Haut zu betrachten. Anschließend lädt das Bett des Fakirs zum Probeliegen ein. Die Schmerzen sind nicht überall gleich stark. Der Hinterkopf ist am empfindsamsten. Nach einer Minute lässt der Druck etwas nach. Aber wie ist das zu erklären? Diese "Aristotelische Täuschung" testet man am besten mit einem leichten Gegenstand. Nimmt man diesen in die Hand und bewegt sich nicht weiter, spürt man ihn bereits nach 30 Sekunden gar nicht mehr, weil keine neuen Reize entstehen. Aber es geht noch weiter: Ein kalter Nagel fühlt sich am Unterarm ganz anders an, als an der Nasenspitze, weil sich an ihr deutlich mehr Rezeptoren befinden. An einer anderen Station ziehen sich die Schüler plötzlich Schuhe und Strümpfe aus. Sie verbinden sich die Augen und laufen dann langsam durch neun Schalen, die mit den unterschiedlichsten Materialien gefüllt sind. In jeder Schale muss erraten werden, womit diese gefüllt ist. Apropos barfuß: Es ist alles andere als ein Kinderspiel, kleine Steckwürfel mit den Füßen von einer Schüssel in eine andere zu befördern. Wenn dann noch nach Farben sortiert werden soll, wird es knifflig. Seine Trittsicherheit kann man an der Station "Auf Omas und Opas Spuren" prüfen. Mit zwei Bürsten als Schuhen und einem Gestell am Körper ist es plötzlich gar nicht mehr so einfach, bestimmten Hindernissen auszuweichen.

 

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Am letzten Tag der Projektwoche präsentieren alle Klassen ihre Arbeitsergebnisse in der Aula. In der Fotogalerie und dem in Kürze erscheinenden Filmbeitrag können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen.

(Karsten Goll)

 

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